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Trialogisches Seminar

  

Trialogisches Seminar Neumünster 

Informations- und Erfahrungsaustausch rund um seelische Krisen und Erkrankungen

Das Trialogische Seminar in Neumünster wird vorbereitet und veranstaltet von Menschen, die seelische Krisen und Erkrankungen erlebt haben, Angehörigen der Angehörigengruppe der Brücke Neumünster und Professionellen, d. h. MitarbeiterInnen der Brücke Neumünster, der Brücke Schleswig-Holstein und der DRK-Tagesklinik. Ziel dieses Seminars ist der gleichberechtigte Informations- und Erfahrungsaustausch rund um seelische Krisen und Erkrankungen. Durch diesen Erfahrungsaustausch sollen möglichst viele Sichtweisen zusammengetragen werden, und es soll ein tieferes Verständnis zwischen den verschiedenen beteiligten Gruppen und Menschen entstehen. Dies ist ein Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und Ausgrenzung und soll den Respekt für das Anderssein und die selbstverständliche, gleichberechtigte Teilhabe von BürgerInnen mit seelischer Erkrankung als Teil der Gesellschaft fördern (Inklusion). Eingeladen sind Menschen, die seelische Krisen und Erkrankungen erlebt haben, Angehörige, MitarbeiterInnen psychosozialer / psychiatrischer Einrichtungen, StudentInnen, PraktikantInnen und interessierte MitbürgerInnen.                                        

Die Veranstaltungen finden jeden ersten Dienstag im Monat jeweils von
19.00 Uhr bis 20.30 Uhr in den Räumen des Ambulanten Dienstes der Brücke Neumünster, Großflecken 41 statt.


Themen und Termine des 2. Halbjahres 2011:


7. Februar 2012:

 Gewalterfahrung bei psychischer Erkrankung - wo fängt Gewalt an, wo hört sie auf?

Sigismund Oheim erzählt als Betroffener von seinen Erlebnissen mit der Gewalt. Eine Angehörige ergänzt dies durch ihre Sichtweise.
Frau Dr. Rohde vom Friedrich-Ebert-
Krankenhaus und ein Vertreter der Polizei informieren über den Umgang mit Gewalt aus professioneller Sicht.


6. März 2012 17 Uhr
Wanderseminar in die Kita Zwergenland, Vicelinstr. 21!!!
 

Migration,Isolation,Depression - wann macht Einsamkeit krank?

Eine Betroffene und eine Angehörige mit Migrationshintergrund berichten über Ihre Erfahrungen zu diesem Thema.
Frau Sükran Erdag, Ärztin im Zentrum für Integrative Psychiatrie in Kiel, gibt Auskunft über die besonderen Schwierigkeiten von MigrantInnen.

 

3. April 2012:

Eigensinn - wie viel Eigensinn ist gesund? (Recovery)

Sigrid Wilke und Matthias Behrendt erläutern als Betroffene, welche Bedeutung Eigensinn für sie hat.
Eine Angehörige befasst sich mit dem Für und Wieder.
Fritz Bremer, pädagogischer Leiter der Brücke Neumünster, stellt seine Aspekte dazu dar.

 

8. Mai 2012:

Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS)

Eine Betroffene und eine Angehörige berichten aus ihrer jeweiligen Erfahrung mit dieser Problematik.
Jean Hermanns, Psychologe im Psychiatrischen Zentrum in Rickling informiert über die psychologischen
und medizinischen Hintergründe.

  

 

5.Juni 2012:

Welche Barrieren gibt es für psychisch erkrankte Menschen? ( UN-Behindertenkonvention)

Bärbel Bremer schildert, welche Barrieren ihr im Alltag begegnen. Eine Angehörige teilt ihre
Wahrnehmung dazu mit. Tina Süphke von der Brücke Schleswig-Holstein und Fritz Bremer von der Brücke Neumünster berichten aus der beruflichen Perspektive.

 

 

Sie sind herzlich eingeladen, die Veranstaltungen zu besuchen!

Mit freundlichen Grüßen von der Vorbereitungsgruppe