Die Brücke Neumünster –
Über 40 Jahre Unterstützung für die Menschen dieser Stadt

Die Brücke Neumünster e.V. unterstützt und begleitet seit 40 Jahren Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen. Unsere vielfältigen Unterstützungsangebote in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Beratung, Betreuung und Begleitung sollen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft befördern.

Die Einrichtungen arbeiten inzwischen im Rahmen des gemeinnützigen Unternehmens  Die Brücke Neumünster gGmbH.

Die Brücke Neumünster in der Holsten Galerie

Menschen mit psychischen Erkrankungen präsentieren kreatives Handwerk

Beschäftigten der Werkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung stellen im Dezember ihre selbst hergestellte Produkte auf einer von der Holsten Galerie zur Verfügung gestellten Ladenfläche aus. In kleiner Stückzahl produziert, zeichnen sie sich durch liebevolle Kreativität und hohe Qualität aus. Und bereits bei der Entwicklung fließen Ideen der Beschäftigten mit ein.

 „Wir freuen uns, dass wir uns unter dem Motto Wo Dich Weihnachten überrascht in diesem Jahr erstmals in der Holsten Galerie vorstellen dürfen“, bedankt sich Brücke Geschäftsführer Stefan Nachtwey bei Center Manager Christian Langsdorff. „Wir stellen schon seit vielen Jahren Geschenke für die Weihnachtszeit her. Das wir diese hier im Herzen von Neumünster präsentieren dürfen, ist für uns auch ein Stück gesellschaftliche Teilhabe.

Menschen, die aufgrund Ihrer Beeinträchtigungen eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder eine berufliche Ausbildung nicht oder noch nicht beginnen können, finden in der Wertstatt der Die Brücke Neumünster gGmbH Beschäftigung und berufliche Orientierung.

Ausgestellt werden Geschenkartikel aus Holz wie weihnachtliche Holzwichtel in unterschiedlichen Größen, beleuchtete Holz-Weihnachtsbäume, kreative Textilprodukte und Lampenschirme, Accessoires wie Schlüsselanhänger, Postkarten, Kleidung wie T-Shirts und Seidenschals und vieles mehr. Bilder und Texttafeln informieren über die einzelnen Werkstattabteilungen, aber auch über alle anderen Angebote der Brücke Neumünster gGmbH in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Beratung, Betreuung und Begleitung.

Aktuelles


Auch in diesem Jahr öffnet der Findus seine Türen an den Advents-Samstagen.  In vorweihnachtlichem Ambiente können Sie im breiten Sortiment von Krimis über Kinderbücher bis zu Klassikern, von Schallplatten über CDs bis zu Spielen stöbern.
 

Gesprächsreihe Soziale Teilhabe

Im Oktober und November 2022 hat die Brücke Neumünster mit der Gesprächsreihe zum Thema Soziale Teilhabe ihr Jubiläumsjahr abgeschlossen. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Was bedeutet soziale Teilhabe? Und wie können sozialpsychiatrische Hilfen zu einer gelingenden Teilhabe beitragen?

Das Besondere an der Gesprächsreihe war, dass nicht nur Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brücke Neumünster daran teilgenommen haben, sondern auch Gäste der Brücke Schleswig-Holstein sowie der Hilfeplanung bei der Stadt Neumünster. Die Förderung der Teilhabe von Menschen mit psychischer Erkrankung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Daher ist es gut, ein gemeinsames Verständnis davon zu entwickeln, wie wir dies umsetzen können.

Was soziale Teilhabe für den einzelnen konkret bedeutet und wie diese gefördert werden kann, ist so vielfältig wie die Menschen. Deutlich geworden ist jedoch, dass bestimmte Haltungen förderlich und notwendig sind. Dazu gehören zum Beispiel die Bereitschaft, sich auf einen gemeinsamen Prozess einzulassen, sich auf Augenhöhe zu begegnen oder nicht aufzuhören, Fragen zu stellen.
Als Grundpfeiler unserer Arbeit haben wir herausgearbeitet…

  • in Beziehungen zu sein,
  • Quellen der Anerkennung zu erschließen,
  • Selbstvertrauen zu stärken und Erlebnisse von Selbstwirksamkeit zu fördern sowie
  • Identität zu stiften.

Deutlich wurde auch: Für Menschen mit psychischer Erkrankung hängen soziale Teilhabe und psychische Stabilität unmittelbar zusammen. Bei sozialpsychiatrischen Hilfen geht es daher nicht nur um die Förderung der Teilhabe, sondern immer auch um seelische Stabilität und Genesung.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden. Der gemeinsame Austausch war für alle gewinnbringend und wir haben uns vorgenommen diesen fortzusetzen.

jk